Singen macht Spaß, sorgt für gute Stimmung und vermittelt
Lebensfreude. Doch Singen ist noch viel mehr: Es fördert die
körperliche und seelische Gesundheit und kann sogar Tore in spirituelle
Dimensionen öffnen. Dann ist Singen nicht nur einfach Singen, sondern
Chanten.
Das Heilungspotential von entspanntem Singen, von Chanten ist enorm. Es
bewirkt, dass solche Hormone und Stoffe, die für den Körper ungünstig
sind, reduziert und abgebaut werden (z.B. das Stresshormon Kortisol)
und gleichzeitig andere gefördert werden, die für Wohlbefinden,
Krankheitsabwehr und Heilung zuständig sind.
Herz und Kreislauf
Wirksame Mechanismen sind dabei der "Relaxation response" (Tiefenentspannung) und die Herzkohärenz ("Herzharmonie", positive Herzratenvariabilität) mit ihrem unterstützenden Effekte auf Herz, Kreislauf und Nervensystem. Folgen sind: Absenkung des Stressniveaus, deutliche Senkung des Blutdrucks, Verbesserung der Durchblutung des Herzens und damit erhöhter Schutz vor Herzinfarkt.
Glücks- und andere Hormone
Singen führt zu einer Verringerung von Angst-, Spannungs- und depressiven Zuständen, wirkt gegen Schmerzen verschiedenster Ursachen, auch z.B. Rheuma, fördert guten Schlaf und Anti-Aging und wirkt als Krebsprophylaxe, um nur einige weitere Wirkungen zu nennen. Dies wird möglich durch die vermehrte Produktion bzw. Ausschüttung von körpereigenen Hormonen, was sich bereits nach 15 Minuten Chanten im Blut nachweisen läßt. Zu diesen Stoffen gehören u.a.:
Bemerkenswert ist, dass Singen eine tatsächliche Vermehrung dieser Stoffe bewirkt - im Gegensatz zur Einnahme solcher Stoffe etwa in Tablettenform, was zwar kurzfristig zu einer Erhöhung der Hormonspiegel führt, längerfristig aber die körpereigene Produktion herabsetzt.
Mozart und Intelligenz
Die positive Wirkung von Musik auf Intelligenz und Konzentration
("Mozart-Effekt") sowie auf die emotionale und soziale Kompetenz ist in
den letzten Jahren vielfach beschrieben worden. Offensichtlich wird sie
durch das entspannte Singen noch weit übertroffen. Ergebnisse der
Gehirnforschung zeigen, wie durch Chanten die Neubildung und
Ausbreitung ganzer neuronaler Netze stimuliert wird.
Die beschriebenen Effekte können schon nach einmaligem entspannten
Singen beobachtet werden. Nachhaltige Veränderungen wie z.B.
Blutdrucksenkung, Schlafförderung oder Krebsprophylaxe stellen sich
allerdings oft erst mit einer regelmäßigen "Anwendung" des Heilmittels
Chanten ein.